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Warum Gold in Krisenzeiten steigt

Gold steigt oft während Krisen, weil es als "sicherer Hafen" gilt: ein sicherer Ort für Geld, wenn alles andere riskant erscheint. Es hängt von keinem Unternehmen oder Staat ab, behält seinen Wert über die Zeit, und deshalb kaufen Investoren es, wenn sie Angst haben.

Was es zu einem sicheren Hafen macht

Gold existiert seit Jahrtausenden, wird überall akzeptiert und kann nicht wie Geld "gedruckt" werden. Bricht ein Krieg, eine Finanzkrise oder eine Inflationswelle aus, verkaufen viele Investoren (riskante) Aktien und kaufen Gold, das als stabiler gilt. Dieser Kaufansturm lässt seinen Preis steigen.

Anders als ein Unternehmen kann Gold nicht bankrottgehen und hängt von niemandes Gewinnen ab: gerade diese "Neutralität" macht es in schwierigen Zeiten beruhigend.

Was man bedenken sollte

Gold schützt, produziert aber nichts: Es zahlt keine Zinsen oder Dividenden. In ruhigen Zeiten, wenn die Börse wächst, rentiert es oft weniger als Aktien und Anleihen. Es ist eher ein Schutzschild als ein Wachstumsmotor.

Es steigt auch tendenziell, wenn die Realzinsen sinken und das Vertrauen in die Währung abnimmt: Deshalb wird es in Phasen hoher Inflation viel beobachtet.

Kurz gefasst

  • Gold ist ein "sicherer Hafen": ein sicherer Ort in Zeiten der Angst.
  • Es hängt nicht von Unternehmen oder Staaten ab und kann nicht gedruckt werden.
  • Es steigt bei Kriegen, Finanzkrisen und hoher Inflation.
  • Es schützt den Wert, produziert aber keine Zinsen oder Dividenden.

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