Sparplan (PAC): einfach erklärt
Ein PAC (Sparplan) ist eine Möglichkeit, in regelmäßigen Abständen, meist monatlich, einen festen Betrag zu investieren. Statt alles auf einmal anzulegen, kaufst du nach und nach, wodurch der Einfluss des Zeitpunkts, zu dem du in den Markt einsteigst, verringert wird. Es ist eine der beliebtesten Strategien für Einsteiger.
Wie es in der Praxis funktioniert
Stell dir vor, du entscheidest dich, monatlich 100 Euro in einen globalen ETF zu investieren. Jeden Monat kaufen diese 100 Euro Fondsanteile zu einem anderen Preis: Wenn die Märkte hoch stehen, kaufst du weniger, wenn sie tief stehen, kaufst du mehr. Mit der Zeit gleicht sich der durchschnittliche Kaufpreis aus.
Dieser Effekt heißt "Durchschnittskosteneffekt" (Cost-Average-Effekt). Er garantiert keine Gewinne, verringert aber das Risiko, alles genau im teuersten Moment investiert zu haben.
Vorteile und Grenzen
Der Hauptvorteil ist Disziplin: Durch die Automatisierung der Investition musst du nicht jedes Mal entscheiden, ob "es der richtige Zeitpunkt ist". Den richtigen Zeitpunkt gibt es fast nie, daher hilft der schrittweise Einstieg, konstant zu bleiben.
Die Grenze ist: Steigt der Markt stetig, hätte eine Einmalanlage mehr gebracht. Aber niemand kann sagen, ob der Markt in den nächsten Monaten steigt oder fällt, und genau dafür gibt es den Sparplan — damit man es nicht erraten muss.
Wann es sinnvoll ist, damit zu beginnen
Es ist sinnvoll, wenn du einen langen Anlagehorizont hast (mindestens 5-10 Jahre) und jeden Monat einen kleinen Betrag zurücklegen kannst. Es braucht keine hohe Summe: Auch 50 Euro im Monat können, konstant durchgehalten, einen Unterschied machen.
Es ist nicht sinnvoll, wenn du das Geld bald brauchen könntest, keinen Notgroschen hast oder nicht einmal kleine vorübergehende Verluste ertragen kannst. Bevor du einen Sparplan startest, stelle sicher, dass deine Grundlagen solide sind.
Kurz gefasst
- Ein PAC bedeutet, in regelmäßigen Abständen einen festen Betrag zu investieren.
- Er verringert das Risiko, zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt in den Markt einzusteigen.
- Er erfordert Disziplin und einen langen Anlagehorizont.
- Er beseitigt das Risiko nicht, verteilt es aber über die Zeit.
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