Unterschied zwischen Aktien und Anleihen
Der Unterschied ist einfach: Mit einer Aktie werden Sie Eigentümer eines kleinen Teils eines Unternehmens, mit einer Anleihe leihen Sie ihm Geld. Die Aktie kann mehr einbringen, ist aber riskanter; die Anleihe rentiert vorhersehbarer, aber meist weniger.
Eigentum gegen Darlehen
Wer Aktien kauft, wettet auf das Wachstum des Unternehmens: Gedeiht es, profitiert er; geht es pleite, riskiert er alles zu verlieren. Wer Anleihen kauft, gibt ein Darlehen: Er kassiert vereinbarte Zinsen und erhält das Kapital bei Fälligkeit zurück, sofern der Emittent nicht zahlungsunfähig wird.
Im Konkursfall werden Anleihegläubiger vor Aktionären (Anteilseignern) zurückgezahlt: ein weiterer Grund, warum Anleihen als vorsichtiger gelten.
Was wählen
Es ist kein Entweder-Oder: Viele Investoren halten beides, um Risiko und Rendite auszugleichen. Aktien lassen das Kapital langfristig wachsen; Anleihen bieten Stabilität und ein regelmäßigeres Einkommen.
Faustregel: Je jünger Sie sind und je mehr Zeit Sie vor sich haben, desto mehr können Sie das Risiko von Aktien tragen; je näher Sie einem Ziel (oder der Rente) kommen, desto mehr helfen Anleihen, das Ersparte zu schützen.
Kurz gefasst
- Aktie = Eigentum an einem Unternehmen; Anleihe = Darlehen an ein Unternehmen oder einen Staat.
- Aktien können potenziell mehr einbringen, tragen aber mehr Risiko.
- Anleihen sind vorhersehbarer und vorsichtiger, rentieren aber meist weniger.
- Viele Investoren kombinieren beides, um Risiko und Rendite auszugleichen.
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